Samstag, 17. Dezember 2011

Letzte Etappe nach Nairobi

Afrikater auf der Africa Twin vor Afrikas hoechstem Berg dem Kilimanjaro

Africa Twin vorm Kilimanjaro
Was die beiden hier treiben ist mir ein Raetsel

Das hier ist schon klarer

Viel mehr habe ich die letzten Tage auch nicht untenommen.

Manchmal ist es angenehm sich ein Mototaxi wie hier in der Innenstadt zu nehmen.
Hallo Zusammen,
heute geht es schon wieder nach Hause.
Nairobi war war dann doch schneller erreicht als erwartet und die 5 Wochen sind nun schon um.
Man koennte Monate auf der Strecke verbringen.
Seit Mittwoch bin ich in Nairobi. Die Reifen die ich von Kapstadt mitgebracht habe sind montiert.
Waere eigentlich immer noch nicht noetig gewesen, trotzdem gut, dass ich sie 7000 km mitgeschleift habe, was mich oft gestoert hat, aber ich habe hier Biker getroffe, die das Dreifache bezahlt haben, insofern war es doch nicht so verkehrt. Da ich mittlerweile gewohnt bin mit sehr wenig Gepaeck zu reisen, war es auch nicht wirklich kritisch.
Die Africa Twin hat neues Oel und neue Reifen, und ist gewaschen und damit bereit fuer die naechste Etappe.
Neue Lenkkopflager und die Choke-Huelsen, die in den Vergaser gehen sind beim naechsten Mal faellig.
Fazit insgesamt fuer diese Strecke lautet: andere Jahreszeiten eignen sich besser, trotzdem habe ich die Dinge gesehen die ich noch nicht kannte. Insgesamt ist das Reisen hier im Osten allerdings sehr viel angenehmer als in Westafrika, weil die Infrastrukturen einfach besser sind.
Gruss und bis die Tage
Michael

Sonntag, 11. Dezember 2011

Malawi nach Tanzania

Die Reise neigt sich so langsam dem Ende zu. Dementsprechend bin ich auch nicht mehr ganz so unternehmungslustig.
Fuer die Besteigung des Lengai Vulkans reicht die Zeit nicht mehr.
Nach 2 langen Fahrtagen bin ich im Norden von Tanzania angelangt und befinde mich
in Moshi am Fuss des Kilimanjaro.
In Malawi habe ich dann doch noch irgenwie Treibstoff auf dem Schwarzmarkt gefunden.
Schlimmer war dann, dass die ersten Tankstellen hinter der Grenze in Tanzania ebenfalls
trocken gefallen waren, weil der ganze Sprit natuerlich mit viel Gewinn in Malawi verhoekert werden kann.
Durch Malawi bin ich daher recht schnell durchgefahren und habe nur einige Tage am See gechillt, bevor es dann
auf die langen Etappen durch Tanzania ging. Wieder einmal mit viel Regen. Die Verkehrsverhaeltnisse waren lange nicht mehr so schlecht,
zuletzt in Kamerun. Ich war genoetigt die Stasse zu verlassen, weil sich hier beim Ueberholen keiner um den entgegen
kommenden Verkehr schert. Besonders nicht die Busse, die mit 140 km durch Regen ueber schlechte
Strassen fahren und mich dabei darauf hinweisen, dass mein Licht leuchtet und ich dieses
gefaelligst am helligten Tage auszuschalten habe (ist doch logisch).
Ich reagiere hier immer schon mal gerne prophylaktisch mit Fernlichthupe, damit auch keiner auf
die Idee kommt zu ueberholen. Wirkt aber auch nicht immer.
Jetzt ist es nur noch eine Grenze bis zum naechsten Stopp fuer ein Jahr, wo dann Oelwechsel
und andere Pflegeeinheiten fuer die Twin anstehen.
Gruss
Michael



Fast ueberall wo ich hinkomme bin ich der einzige Gast - auch schoen.



Ausnahmsweise mal kein Regen sondern Fliegen.


Fischen im Malawisee


Wenn es wie hier in Tanzania Treibstoff gibt, sind die Schlangen lang.




Am Strassenrand in Malawi. Im Gegensatz zu vor 20 Jahren fragen nun auch hier die Kinder.
Give me money ?
Die Mopanewuermer in Botswana scheinen mein Verdauungssystem doch irgendwie beeintraechtigt zu haben.

Samstag, 3. Dezember 2011

Botswana Zambia Malawi - Regen Schlamm und wilde Tiere

Hallo Zusammen,
nun ist es schon Dezember und auch hier in Afrika werden bei 45 und mehr Grad Celsius
die schwarzen und weissen Weihnachtsmaenner aufgestellt. Es ist Sommer und das bedeuted, groesste Hitze und ganz vieeeel Regen.
Es ist wirklich kein Spass wenn abwechselnd friert und dann wieder wieder der Schweiss in Stroemen unter der dicken Motorradjacke fliesst.
Aber genug gejammert - die Umstaende kannte ich schliesslich.
Nach mehr als 20 Jahren bin ich mal wieder in Malawi. Damals noch diktatorisch regiert vom 90 jaehrigen Hastings Banda.
Es hat sich viel veraendert. Alles sehr modern hier und die Supermaerkte sind voll und gekuehlt. Die Leute scheinen noch so freundlich wie damals zu sein (viel freundlicher als anderswo in Afrika).
Allerdings gibt's Probleme unter denen auch ich zu leiden haben. Es gibt kein Benzin in Malawi.
Man hatte mir geraten in Zambia einen umweg von 1500 Km zu machen, um direkt nach Tanzania einzureisen, was ich natuerlich nicht gemacht
habe. Also mal sehen wie lange ich bis Tanzania brauche.

Zunaechst will ich aber trotzdemm noch nach Nkhata Bay an den Malawi See. Die geplante Route nach Mulanje faellt wegen Spritmangel leider flach.

Insgesammt ist das Reisen hier in Suedafrika detlich angenehmer als in Westafrika. Es gibt
eigentlich ueberall "gutes" Essen. So kommt es z.B. ziemlich gut, wenn man wie ich morgens um 5 Uhr aufsteht und noch vor 6 Uhr auf dem Motorrad sitzt und sich dann um 8:30 beim Tanken eine doppelte Portion frische Pommes goennt.
(Fuer Dennis und Fritz, if you read it: von wegen om quart voor Seve zet ik op de Motor.)
Nachdem ich wieder einmal einige schoene Tage am Chobe River in Botswana hatte, bin ich mal wieder per Faehre nach Zambia (Livingstone eingereist). Hier ist es sehr touristisch (die Zambische Seite der Victoria Wasserfaelle).
Bei meine immerhin vierten Besuch habe ich dann doch endlich mal die Hauptattraktion an Taetigkeiten wahrgenommen, die hier angeboten werden, naemlich Whitewater Rafting auf dem Zambezi. Fuer Kenner: es waren mehre Grade 5 und Grade 4 Rapids dabei, was unweigerlich dazu fuehrt, dass man ein Bad bei den Krokodilen nimmt (tolle Sache und jeden Greenback wert, wenn auch das Elefantenreiten vor 2 Jahren mindestens so ein Erlebnis war).

Leider wurde das Wetter immer schlechter, taeglich lange Regenfaelle und nicht nur die zu erwartenden 2-3 Stunden.
Auch konnte ich auf der geplanten Kanutour auf dem Zambezi nicht 3 mal uebrnachten sondern nur einmal. Keine Touristen, daher kein entsprechendes Angebot.
Trotzedem ist das Lower Zambezi Vallay phantastisch. Genauso wie der South Luangwa National Park in Zambia. Aber auch hier im Park waren bereits viel Wege ueberschwemmt und unpassierbar.
Die Ausfluege in den Park mit Nacht- und Walking Safari waren phantastisch und die Szenerie
bei den gewaltigen Gewitterstuermen, die Mal vorbeiziehen und Mal genau ueber einem Losbrechen waren trotz uebernachtung in meinem klitzekleinen Zelt schoen.
Nachts laufe die Flusspferde auf dem Weg an Land an meinem Zelt vorbei und in 100 m Entfernung gehen Mittags die Elephanten zum Trinken an den Luangwa Fluss. Die Loewen sind Nachts auch nicht weit entfernt vom Zelt.
Nach den ganzen Safaris bin jetzt in Lilongwe (Malawi) angekommen und muss hier sehen wie
ich mit der Spritproblematik zurechtkomme.
Ich werde berichten
Bis dann
Michael

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Manchmal wird wir hier gerade etwas an die Tankstelle geliefert. Dann bilden
sich schnell kilometerlange Schlangen oder in der Stadt sind ganze Viertel verstopft.
Leider wird hier nur Diesel geliefert. Ich fuelle gerade meinen aus Zambia mitgebrachten Sprit in den Tank.




Ausnahmsweise ein Sonnenuntergang ohne Regen



Regen



Thunder and Lightning strikes



Da Samstag Nachmittag ist und daher auch in Zambia kaum Jemand auch in der kleinsten
Werkstatt nicht arbeitet, fahre ich zur naechsten Kneipe in der kongolesischer Soukus und Suedafriknischer Reggae (Lucky Dube) laeuft und frage die bereits gut angetrunkenen Burschen, ob vielleicht einer eine Popnietenzange, einen Amboss und eine Bohrmaschiene hat. Einer sagt ja, und ein Anderer der schon mindestens 5 Bier hat, hat auch noch ein Auto. Also holen sie die Sachen und machen sich an die Arbeit.
Das Resultat ist tataechlich besser als erwartet. Wasserdicht war die Box eh' schon lange nicht mehr. Danach gibt's noch zwei Runden Mosi Bier von mir und ein gutes Trinkgeld.







Da ich micht etwas zu schnell bei dem Starkregen auf der Piste bewegt habe, habe
ich mich seit Langem mal wieder seitlich neben meiner guten Afrika Twin wiedergefunden. Satt Sand, diesmal Schlamm.
Die ober Schicht der Piste verwandelt sich in Minutenschnelle in eine Seifenbahn.
Ausser einigen blauen Flecken ist mir aber nichts passiert. Wohl aber dem teuren
linken Touratech Koffer.



Regen Regen und kein Ende
Warten an der Faehre auf dem Rueckweg


Auf dem Rueckweg aus dem Valley ist es dann extrem regnerisch. Innerhalb von 5 min
bin ich nass bis auf die Haut. Die Sicht ist extrem schlecht.


Auf der Faehre ueber den Kafue River auf dem Weg ins Lower Zambezi Valley
Noch ist es trocken auf dem Hinweg

Samstag, 19. November 2011

Suedafrika, Botswana - viele Kilometer in kurzer Zeit








Dave und ich vor seinem Haus bei meiner Verabschiedung.










Eine Selektion von wildem Spinat, Mopane-Wuermern und Pap und Bohnen. Die Mopane Wuermer, was eigentlich dicke Larven sind, habe ich vor Jahren noch auf einem Markt
im Kongo bewundert (siehe in der Essens-Diashow weiter zurueck). Sie sind ueber Monate getrocknet und schmecken besser als sie aussehen.





















Mein Mittagessen auf Bushmann-Art wird vorbereitet.











Hallo Zusammen,
nachdem meine Afric Twin nun fast 2 Jahre Ruhe vor mir hatte, soll es
Mitte November wieder los gehen.
Ich habe mich ihr gegenueber aber auch nicht lumpen lassen. Dave, bei
dem sie die letzten Jahre im Quartier verbracht hat, brachte sie juengst
in eine HONDA-Werkstatt in Kapstadt. Wer jetzt erwartet, dass man dort
Schnaeppchen machen kann liegt falsch. Aber immerhin, es gibt eine
Werkstatt. Der Regler der Lichtmaschine hat die Batterie wohl nicht mehr
richtig aufgeladen. Ausserdem war die gute Yuasa Batterie wohl auch
hinueber. Ausserdem habe ich die Schwinge fetten lassen und einen Stapel
neue Reifen geordert, die ich dann spaetestens im Norden Botswanas
aufziehen werden muss. Ein
neuer Kettensatz ist auch dabei.
Der Grund, warum ich erst jetzt mit der Umrundung Afrikas fortfahre,
liegt darin, dass ich letzten Winter mit Hans und seiner Einhand Yacht
ueber den Atlantik fahren wollte. Widrige Winde haben diesen Plan leider
vereitelt, so dass ich nur bis Cabo Verde gekommen bin.
Fortbewegung mit festem Boden unter den Fuessen ist wohl doch eher mein
Ding.


Doch jetzt zu den aktuellen Planungen. In knapp 5 Wochen soll es von
meiner absoluten Lieblingsstadt Capetown nach Nairobi gehen. Ueber
Botswana, Zambia, evtl. mal wieder Zimbabwe, Malawi (meinem ehemaligen
Lieblingsland in den 80ern, mal sehen wie das heute aussieht) nach
Tanzania und Kenya. Wenns klappt, will ich in Tanzania den Ol Doingo
Lengai besteigen. In Zambia locken die wenig besuchten Nationalparks und
das Lower Zambezi Valley zur Kanufahr mit Besuch des Mana Pools
Nationalparks in Zimbabwe. Sehr viel Sand erwarte ich diesmal nicht,
daher auch die Wahl des TKC 80 anstatt des ueblichen Desert Reifens.

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Aktuell vom 19.11.2011 aus Kasane - Botswana

Nachdem gluecklicher Weise mit allem Gepaeck angekommen bin (Ersatzteile etc.)
kann es ans Vorbereiten der naechsten Etappe
gehen (in letzter Zeit hatten wir oefter Pech mit dem Fluggepaeck). Die ersten Tage verbringe
ich in absolutem Komfort bei Dave und seiner Familie. Er hat auch die letzten 2 Jahre Unterschlupf
fuer meine Africa Twin geboten.
Many thanks again to you Dave for being so helpful and hospitable. And I also want to thank
Hennie and Dawie and Bianca and Connie (thanks for the great breakfasts). But I dont have to translate
that since Bianca is capable of translating.
Die erste Probefahrt nach 2 Jahren ging natuerlich Richtung Cape Point.
Nach 4 Tagen bei Dave im Komfort aber relativ schlechtem Wetter wird es Zeit die Alukoffer zu
Packen. In rasendem Tempo fahre ich ueber Kimberley, erster Tag, Gaborone - Botswana nach Gweta an die Makgadigadi Salzpfannen in der Kalahari.
Endlose Etappen in trostloser Landschaft und rasendem Verkehr - viele LKW und superschnelle SUV's die aus
dem Nichts heranschnellen.
Aktuell bin ich in der nordoestlichsten Ecke von Botswana in Kasane und hier komme ich was Elefanten anbelangt im Chobe Nationalpark voll auf meine Kosten.
Morgen geht es weiter nach Livingstone in Zambia zu den Victoria Faellen.

So weit fuer's erste.
Gruesse
Michael


Geplante Stationen (da schmelzen 5 Wochen hin wie nichts)

Thu 10 Nov 2011 Flight: Frankfurt – Cape Town
Fri 11 Nov 2011 Cape Town
Sat 12 Nov 2011 Cape Town
Sun 13 Nov 2011 Cape Town
Mon 14 Nov 2011 Beaufort West
Tue 15 Nov 2011 Kimberley
Wed 16 Nov 2011 Mafikeng
Thu 17 Nov 2011 Serowe
Fri 18 Nov 2011 Nata
Sat 19 Nov 2011 Gweta
Sun 20 Nov 2011 Gweta
Mon 21 Nov 2011 Kasane
Tue 22 Nov 2011 Kasane
Wed 23 Nov 2011 Kasane
Thu 24 Nov 2011 Livingstone
Fri 25 Nov 2011 Chirundu
Sat 26 Nov 2011 Canoe Zambezi
Sun 27 Nov 2011 Canoe Zambezi
Mon 28 Nov 2011 Canoe Zambezi
Tue 29 Nov 2011 Lusaka
Wed 30 Nov 2011 South Luangwa
Thu 1 Dec 2011 South Luangwa
Fri 2 Dec 2011 South Luangwa
Sat 3 Dec 2011 Lilongwe
Sun 4 Dec 2011 Blantyre / Liwonde
Mon 5 Dec 2011 Mulanje
Tue 6 Dec 2011 Nkhotakota
Wed 7 Dec 2011 Nkhata Bay
Thu 8 Dec 2011 Mbeya
Fri 9 Dec 2011 Iringa
Sat 10 Dec 2011 Dodoma
Sun 11 Dec 2011 Arusha / Lake Natron / Lengai
Mon 12 Dec 2011 Arusha / Lake Natron / Lengai
Tue 13 Dec 2011 Arusha / Lake Natron / Lengai
Wed 14 Dec 2011 Arusha / Lake Natron / Lengai
Thu 15 Dec 2011 Nairobi
Fri 16 Dec 2011 Nairobi
Sat 17 Dec 2011 Flight: Nairobi – Frankfurt

Dienstag, 23. März 2010

Zwischenbericht aus Kapstadt

Hallo zusammen,
nachdem ich nun Afrika von Nord nach Süd durchquert habe,
ist es an
der Zeit für ein kleines Best of der Reise.
Viel Spaß

Michael

Sonntag, 21. Februar 2010

Magnum an der Tankstelle

Ja, hier gibt es sowas tatsaechlich. Und frische Milch und so weiter.
Die Zivilisation hat mich wieder.
Trotzdem kann man noch leckeres Seafood direkt an der Strasse kaufen.
Leider wird das Wetter wieder schlechter und ich werde oft nass, wie in den Drakensbergen.

Sonntag, 14. Februar 2010

Victoria Falls zum Blyde River

Aktueller Standort ist Sabie, bereits in Suedafrika. Heute ist Ruhetag und ich nutze wie Ihr seht
die dickeren Internetleitungen.
Ueberhaupt ist hier alles anders. In Zimbabwe gabs nut Blend fuer meinen guten Twin Motor (Unleaded mit [Bio-]Aethanol versetzt). Dafuer sollte ich in Zim fuer Speeding belangt werden.
Da ich gewohnt bin bei solchen Kontrollen grundsaetzlich nicht zu zahlen, habe ich es auch diesmal mit Burschen mit der altertuemlichen Radarpistole aufgenommen.
Im Verlauf der Diskussion hat er seinen Chef angerufen, mir mit Beugehaft und Handschellen gedroht. Ich blieb hart. Am Ende (nach 45 Minuten bei 40 Grad) und einem kurzen Ausflug in die zimbabwische Musikweld der 80er Jahre waren wir Freunde und er wollte nicht mal die 5 US$ die ich kurz vor Ende bereit war zu zahlen.
Es ist sehr heiss und recht karg hier im Norden Suedafrikas und Sueden Zimbabwes. Das suedliche Pendant zur Sahara immerhin (nur hoeher gelegen).

Uebrigens kann jetzt jeder auch ohne Anmeldung einen Kommentar hinzufuegen.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Multitrilliardaer im Elefantenland

Das Raetsel war wohl doch zu schwer zu loesen. Es gab zwar noch einige Antworten per Email, aber "Tanzende Penisse" hat keiner genannt.
Nach den vielen Elefanten auf der Strasse, gab es nochmal viele Elefanten im Nationalpark zu sehen. Zum ersten Mal fuer mich schwimmend im Chobe River. Herrlich anzusehen.
Dann gings weiter ueber die Grenze nach Zimbabwe. Victoria Falls bei den Wasserfaellen erscheint erstmal recht ruhig. Viel weniger Touristen
als bei frueheren Besuchen.
Zu erwaehnen waere noch, dass ich hier zum Multitrilliardaer geworden bin. Dank Hyperinflation in den vergangene Jahren kann ich meinem Sohn vielleicht noch einige Trilliarden vermachen.

Freitag, 5. Februar 2010

Windhoek nach Kasane

Aktuell bin ich eine Woche unterwegs.
Die ersten 2 Tage galten der Pflege meiner Africa Twin.
Der Tank war wie jedes Mal leer (meine Gastgeber hatten immer die gleiche Theorie dazu).
Danach gings nach Borswana und ins Okawango Delta.
Wohin es dann ging steht alles in diesem Blog.
An diesem Ort befindet sich das Bild weiter unten welches keinen Titel hat.
Wer die richtige Loesung als erster hier postet erhaelt eine Flasche
Chakalaka geschenkt.
Danach gings weiter am Zambesi entlang, immer schoen mit viel Regen.
Ich habe keine Regenkleidung dabei.
Aktuell bin ich in Kasane und auf dem Weg musste ich 70 km durch den
Chobe Nationalpark mit allen Tieren die dazugehoeren.
Irgendwie wollte ich sie ja so sehen, aber im Auto fuehlt man sich doch
ein wenig sicherer.

Windhoek nach Kasane

Aktuell bin ich eine Woche unterwegs.
Die ersten 2 Tage galten der Pflege meiner Africa Twin.
Der Tank war wie jedes Mal leer (meine Gastgeber hatten immer die gleiche Theorie dazu).
Danach gings nach Borswana und ins Okawango Delta.
Wohin es dann ging steht alles in diesem Blog.
An diesem Ort befindet sich das Bild weiter unten welches keinen Titel hat.
Wer die richtige Loesung als erster hier postet erhaelt eine Flasche
Chakalaka geschenkt.
Danach gings weiter am Zambesi entlang, immer schoen mit viel Regen.
Ich habe keine Regenkleidung dabei.
Aktuell bin ich in Kasane und auf dem Weg musste ich 70 km durch den
Chobe Nationalpark mit allen Tieren die dazugehoeren.
Irgendwie wollte ich sie ja so sehen, aber im Auto fuehlt man sich doch
ein wenig sicherer.

Windhoek nach Kasane

Aktuell bin ich eine Woche unterwegs.
Die ersten 2 Tage galten der Pflege meiner Africa Twin.
Der Tank war wie jedes Mal leer (meine Gastgeber hatten immer die gleiche Theorie dazu).
Danach gings nach Borswana und ins Okawango Delta.
Wohin es dann ging steht alles in diesem Blog.
An diesem Ort befindet sich das Bild weiter unten welches keinen Titel hat.
Wer die richtige Loesung als erster hier postet erhaelt eine Flasche
Chakalaka geschenkt.
Danach gings weiter am Zambesi entlang, immer schoen mit viel Regen.
Ich habe keine Regenkleidung dabei.
Aktuell bin ich in Kasane und auf dem Weg musste ich 70 km durch den
Chobe Nationalpark mit allen Tieren die dazugehoeren.
Irgendwie wollte ich sie ja so sehen, aber im Auto fuehlt man sich doch
ein wenig sicherer.
Bilder weiter unten !!!!!!!

Dienstag, 26. Januar 2010

Geplante Stationen bis Kapstadt

Fri 29 Jan 2010 Windhoek (Namibia)

Sat 30 Jan 2010 Windhoek (Namibia)

Sun 31 Jan 2010 Ghanzi (Botswana)

Mon 1 Feb 2010 Ghanzi (Botswana)

Tue 2 Feb 2010 Tsodilo Hills (Botswana)

Wed 3 Feb 2010 Tsodilo Hills (Botswana)

Thu 4 Feb 2010 Ngoma (Namibia)

Fri 5 Feb 2010 Kasane (Botswana)

Sat 6 Feb 2010 Kasane (Botswana)

Sun 7 Feb 2010 Kasane (Botswana)

Mon 8 Feb 2010 Sioma (Zambia)

Tue 9 Feb 2010 Sioma (Zambia)

Wed 10 Feb 2010 Livingstone (Zambia)

Thu 11 Feb 2010 Livingstone (Zambia)

Fri 12 Feb 2010 Victoria Falls (Zimbabwe)

Sat 13 Feb 2010 Victoria Falls (Zimbabwe)

Sun 14 Feb 2010 Victoria Falls (Zimbabwe)

Mon 15 Feb 2010 Bulawayo (Zimbabwe)

Tue 16 Feb 2010 Polokwante (South Africa)

Wed 17 Feb 2010 Kroonstad (South Africa)

Thu 18 Feb 2010 Fouriesburg (South Africa)

Fri 19 Feb 2010 Thaba-Tseka (Lesotho)

Sat 20 Feb 2010 Sani Pass (Lesotho)

Sun 21 Feb 2010 Himeville (South Africa)

Mon 22 Feb 2010 Graaff Reinet (South Africa)

Tue 23 Feb 2010 Mossel Bay (South Africa)

Wed 24 Feb 2010 Gansbaai (South Africa)

Thu 25 Feb 2010 Capetown (South Africa)

Fri 26 Feb 2010 Capetown (South Africa)

Sat 27 Feb 2010 Capetown (South Africa)


Samstag, 18. Juli 2009

Winter in Deutsch-Suedwest

Die extrem schlechten Pisten Angolas liegen hinter mir. In Namibia gibt es ueberwiegend gute
Gravel Roads.
Ab hier treffe ich wieder auf Touristen aber auch auf das Volk der Himba (sie waschen sich ihr
ganzes Leben lang nicht, sondern reiben sich mit einer roten Masse aus allem Moeglichen ein).
Irgendwie sympathisch. Die urbane Himba Frau hat mir den Weg in ihr altes Dorf gezeigt, wo ich gegen 20 kg Maismehl nach Lust und Laune knipsen durfte.
Begegnungen anderer Art erwarten mich, wenn nich einen der touristischen Campingplaetze
in Namibia aufsuche. Noch bevor ich mein Zelt aufgebaut habe, geschweige denn geduscht habe, nachdem auf einem solchen Platz angekommen bin, werde ich von meist deutschen Herrschaften
die ausschliesslich 4x4 Toyota Hilux steuern, in Fachgespraeche ueber die schlechten Strassen Namibias verwickelt. Die meist wie eine Mischung aus Daktari und Ari Wataanen/Walter Roerl daherkommenden Herren verstummen und lassen mich erst dann in Ruhe weiter machen, wenn ich in der mir eigenen Art die meisten Strassen in Namibia als Spielstrassen bezeichne.
Bei Begegnungen auf einsamen Pisten ist es auch lustig: Herr Watanen fragt dann gerne, ob ich fuerParis Dakar uebe. Wenn ich dann sage, dass Dakar laengst hinter mir liegt folgt meist unglaeubiges Staunen und oefter ein entzueckter Aufschrei von Frau Wataanen. Die auf der Rueckbank sitzenden Kinder freuen sich meist ueber mein Anton-Mainzelmaennchen Maskottchen und winken zum Abschied.
Ein Wort zum Wetter: es herrscht Winter hier. D. h. von 3 bis 6 Uhr morgens friere ich im Zelt
und meist bis 12 Uhr oder auch den ganzen Tag auf dem Motorrad. Alles bei einem sehr starken Wind mit Sommerhandschuhen und Sommerkleidung. Zusaetlich zur Kaelte habe ich morgens oft ca. 2 kg feinsten Sand im Zelt liegen.
Trotzdem sind die Pisten sehr schoen zu fahren und auch die Highlights des Landes sind dicht gesaeht.

Aktuell bin ich in Windhoek

Dienstag, 14. Juli 2009

ANGOLA - Nette Polizisten, Schlechte Strassen

Die Strassen (Piste) werden einfach nicht besser. Die Strecke im Norden Angolas
ist eher als Trialstrecke fuer leichte Motorraeder zu bezeichnen.
Fuer eine Africa Twin mit 43 Liter Sprit an Bord und ueberladen ist das schwerstarbeit.
Dafuer waren die Cops so freundlich, dass sie mir sogar Kekse gekauft haben.
Ein anderes Mal boten sie mir Unterschlupf in ihrem Kompound,
nachdem ich zunaechst in einem 10 Huetten Dorf gefragt habe ob ich dort mein Zelt
aufbauen kann.
Die auschliesslich dort lebenden Frauen und Kindern habe meine Bitte sofort verstanden.
Die Kinder begannen sofort mit Zweigen den Schmutz um meine Africa Twin herum zu beseitigen. Als dann allerdings die Wortfuehrerin zum mir kam geriet ich etwas in Panik.


Mir war bei eintritt ins Dorf aufgefallen, dass sie aus beiden Nasenloechern blutete. Als sie dann zu mir kam in ihren Nasenschleim mit 2 Fingern in den gekehrten Boden vor mein Motorrad warf, packte mich Panik und Gedanken an Ebola und Aehnliches.
Mit geoeffneten Koffern und schnell uebergeworfenen Brustpanzer trat ich die Flucht an.
Einige Kilometer Spaeter taucht eine kleine Polizeistation auf und ich ersuche um Uebernachrungserlaubnis, die mir promt gewaehrt wird.
Waerend ich mein Zelt aufbaue, wobei mir alle anwesenden helfen, wird im Hof ein kleinkrimineller koerperlich gezuechtigt.
Er muss Liegestuetze, Kniebeugen und aehnliche Dinge machen und kriegt ab und an eins mit einem Stock uebers Hinterteil. Als er anfaengt zu jammer und flehen, wird er in die neben meinem Zelt liegende Zelle gesteckt.

Bemerkenswert an den Angolanischen Polizeistationen war auch noch, dass alle ueber mein sexuelles wohlergehen besorgt waren (es waren inzwischen mehrere Polizeistationen geworden). Keiner bot mir einen Stuhl, zu Essen oder zu trinken an. Aber da ich allein war muesste ich einfach eine Mujer fuer die Nacht in meinem Zelt haben. Mit meinem Pidgin-Portugiesisch
konnte ich parlieren mit "estoy casado", was allerding bei allen Umstehenden, Maennlein wie Weiblein zu erheblichem Groehlen fuehrte.

Freitag, 3. Juli 2009

Heart of Darkness

Hier in Matadi liess sich Joseph Conrad fuer Heart of Darkness inspirieren.
Die letzten Tage habe ich in Kinshasa zugebracht und dort auch den 49. Jahrestag
der Unabhaengigkeit von den Belgiern mit gefeiert.
Die vielen T2 sind ein herrlicher Anblick. Wegen Hyperinflation zaehlt hier nur der Dollar.
Als naechstes Land steht nun Angola zur Durchquerung an.

Sonntag, 28. Juni 2009

Libreville bis Brazzaville - ueber den Aequator

Vor einer Woche bin ich in Libreville losgefahren.
Der altgediente Praesident Bongo hatte am Donnerstag seine letzte Ruhestaette gefunden.
Die Lage war zum Glueck ruhig.
Die Strecke fuehrte durch den letzten wohl noch vorhandenen Regenwald in diesr Region.