Sonntag, 21. Februar 2010

Magnum an der Tankstelle

Ja, hier gibt es sowas tatsaechlich. Und frische Milch und so weiter.
Die Zivilisation hat mich wieder.
Trotzdem kann man noch leckeres Seafood direkt an der Strasse kaufen.
Leider wird das Wetter wieder schlechter und ich werde oft nass, wie in den Drakensbergen.

Sonntag, 14. Februar 2010

Victoria Falls zum Blyde River

Aktueller Standort ist Sabie, bereits in Suedafrika. Heute ist Ruhetag und ich nutze wie Ihr seht
die dickeren Internetleitungen.
Ueberhaupt ist hier alles anders. In Zimbabwe gabs nut Blend fuer meinen guten Twin Motor (Unleaded mit [Bio-]Aethanol versetzt). Dafuer sollte ich in Zim fuer Speeding belangt werden.
Da ich gewohnt bin bei solchen Kontrollen grundsaetzlich nicht zu zahlen, habe ich es auch diesmal mit Burschen mit der altertuemlichen Radarpistole aufgenommen.
Im Verlauf der Diskussion hat er seinen Chef angerufen, mir mit Beugehaft und Handschellen gedroht. Ich blieb hart. Am Ende (nach 45 Minuten bei 40 Grad) und einem kurzen Ausflug in die zimbabwische Musikweld der 80er Jahre waren wir Freunde und er wollte nicht mal die 5 US$ die ich kurz vor Ende bereit war zu zahlen.
Es ist sehr heiss und recht karg hier im Norden Suedafrikas und Sueden Zimbabwes. Das suedliche Pendant zur Sahara immerhin (nur hoeher gelegen).

Uebrigens kann jetzt jeder auch ohne Anmeldung einen Kommentar hinzufuegen.

Mittwoch, 10. Februar 2010

Multitrilliardaer im Elefantenland

Das Raetsel war wohl doch zu schwer zu loesen. Es gab zwar noch einige Antworten per Email, aber "Tanzende Penisse" hat keiner genannt.
Nach den vielen Elefanten auf der Strasse, gab es nochmal viele Elefanten im Nationalpark zu sehen. Zum ersten Mal fuer mich schwimmend im Chobe River. Herrlich anzusehen.
Dann gings weiter ueber die Grenze nach Zimbabwe. Victoria Falls bei den Wasserfaellen erscheint erstmal recht ruhig. Viel weniger Touristen
als bei frueheren Besuchen.
Zu erwaehnen waere noch, dass ich hier zum Multitrilliardaer geworden bin. Dank Hyperinflation in den vergangene Jahren kann ich meinem Sohn vielleicht noch einige Trilliarden vermachen.

Freitag, 5. Februar 2010

Windhoek nach Kasane

Aktuell bin ich eine Woche unterwegs.
Die ersten 2 Tage galten der Pflege meiner Africa Twin.
Der Tank war wie jedes Mal leer (meine Gastgeber hatten immer die gleiche Theorie dazu).
Danach gings nach Borswana und ins Okawango Delta.
Wohin es dann ging steht alles in diesem Blog.
An diesem Ort befindet sich das Bild weiter unten welches keinen Titel hat.
Wer die richtige Loesung als erster hier postet erhaelt eine Flasche
Chakalaka geschenkt.
Danach gings weiter am Zambesi entlang, immer schoen mit viel Regen.
Ich habe keine Regenkleidung dabei.
Aktuell bin ich in Kasane und auf dem Weg musste ich 70 km durch den
Chobe Nationalpark mit allen Tieren die dazugehoeren.
Irgendwie wollte ich sie ja so sehen, aber im Auto fuehlt man sich doch
ein wenig sicherer.

Windhoek nach Kasane

Aktuell bin ich eine Woche unterwegs.
Die ersten 2 Tage galten der Pflege meiner Africa Twin.
Der Tank war wie jedes Mal leer (meine Gastgeber hatten immer die gleiche Theorie dazu).
Danach gings nach Borswana und ins Okawango Delta.
Wohin es dann ging steht alles in diesem Blog.
An diesem Ort befindet sich das Bild weiter unten welches keinen Titel hat.
Wer die richtige Loesung als erster hier postet erhaelt eine Flasche
Chakalaka geschenkt.
Danach gings weiter am Zambesi entlang, immer schoen mit viel Regen.
Ich habe keine Regenkleidung dabei.
Aktuell bin ich in Kasane und auf dem Weg musste ich 70 km durch den
Chobe Nationalpark mit allen Tieren die dazugehoeren.
Irgendwie wollte ich sie ja so sehen, aber im Auto fuehlt man sich doch
ein wenig sicherer.

Windhoek nach Kasane

Aktuell bin ich eine Woche unterwegs.
Die ersten 2 Tage galten der Pflege meiner Africa Twin.
Der Tank war wie jedes Mal leer (meine Gastgeber hatten immer die gleiche Theorie dazu).
Danach gings nach Borswana und ins Okawango Delta.
Wohin es dann ging steht alles in diesem Blog.
An diesem Ort befindet sich das Bild weiter unten welches keinen Titel hat.
Wer die richtige Loesung als erster hier postet erhaelt eine Flasche
Chakalaka geschenkt.
Danach gings weiter am Zambesi entlang, immer schoen mit viel Regen.
Ich habe keine Regenkleidung dabei.
Aktuell bin ich in Kasane und auf dem Weg musste ich 70 km durch den
Chobe Nationalpark mit allen Tieren die dazugehoeren.
Irgendwie wollte ich sie ja so sehen, aber im Auto fuehlt man sich doch
ein wenig sicherer.
Bilder weiter unten !!!!!!!

Dienstag, 26. Januar 2010

Geplante Stationen bis Kapstadt

Fri 29 Jan 2010 Windhoek (Namibia)

Sat 30 Jan 2010 Windhoek (Namibia)

Sun 31 Jan 2010 Ghanzi (Botswana)

Mon 1 Feb 2010 Ghanzi (Botswana)

Tue 2 Feb 2010 Tsodilo Hills (Botswana)

Wed 3 Feb 2010 Tsodilo Hills (Botswana)

Thu 4 Feb 2010 Ngoma (Namibia)

Fri 5 Feb 2010 Kasane (Botswana)

Sat 6 Feb 2010 Kasane (Botswana)

Sun 7 Feb 2010 Kasane (Botswana)

Mon 8 Feb 2010 Sioma (Zambia)

Tue 9 Feb 2010 Sioma (Zambia)

Wed 10 Feb 2010 Livingstone (Zambia)

Thu 11 Feb 2010 Livingstone (Zambia)

Fri 12 Feb 2010 Victoria Falls (Zimbabwe)

Sat 13 Feb 2010 Victoria Falls (Zimbabwe)

Sun 14 Feb 2010 Victoria Falls (Zimbabwe)

Mon 15 Feb 2010 Bulawayo (Zimbabwe)

Tue 16 Feb 2010 Polokwante (South Africa)

Wed 17 Feb 2010 Kroonstad (South Africa)

Thu 18 Feb 2010 Fouriesburg (South Africa)

Fri 19 Feb 2010 Thaba-Tseka (Lesotho)

Sat 20 Feb 2010 Sani Pass (Lesotho)

Sun 21 Feb 2010 Himeville (South Africa)

Mon 22 Feb 2010 Graaff Reinet (South Africa)

Tue 23 Feb 2010 Mossel Bay (South Africa)

Wed 24 Feb 2010 Gansbaai (South Africa)

Thu 25 Feb 2010 Capetown (South Africa)

Fri 26 Feb 2010 Capetown (South Africa)

Sat 27 Feb 2010 Capetown (South Africa)


Samstag, 18. Juli 2009

Winter in Deutsch-Suedwest

Die extrem schlechten Pisten Angolas liegen hinter mir. In Namibia gibt es ueberwiegend gute
Gravel Roads.
Ab hier treffe ich wieder auf Touristen aber auch auf das Volk der Himba (sie waschen sich ihr
ganzes Leben lang nicht, sondern reiben sich mit einer roten Masse aus allem Moeglichen ein).
Irgendwie sympathisch. Die urbane Himba Frau hat mir den Weg in ihr altes Dorf gezeigt, wo ich gegen 20 kg Maismehl nach Lust und Laune knipsen durfte.
Begegnungen anderer Art erwarten mich, wenn nich einen der touristischen Campingplaetze
in Namibia aufsuche. Noch bevor ich mein Zelt aufgebaut habe, geschweige denn geduscht habe, nachdem auf einem solchen Platz angekommen bin, werde ich von meist deutschen Herrschaften
die ausschliesslich 4x4 Toyota Hilux steuern, in Fachgespraeche ueber die schlechten Strassen Namibias verwickelt. Die meist wie eine Mischung aus Daktari und Ari Wataanen/Walter Roerl daherkommenden Herren verstummen und lassen mich erst dann in Ruhe weiter machen, wenn ich in der mir eigenen Art die meisten Strassen in Namibia als Spielstrassen bezeichne.
Bei Begegnungen auf einsamen Pisten ist es auch lustig: Herr Watanen fragt dann gerne, ob ich fuerParis Dakar uebe. Wenn ich dann sage, dass Dakar laengst hinter mir liegt folgt meist unglaeubiges Staunen und oefter ein entzueckter Aufschrei von Frau Wataanen. Die auf der Rueckbank sitzenden Kinder freuen sich meist ueber mein Anton-Mainzelmaennchen Maskottchen und winken zum Abschied.
Ein Wort zum Wetter: es herrscht Winter hier. D. h. von 3 bis 6 Uhr morgens friere ich im Zelt
und meist bis 12 Uhr oder auch den ganzen Tag auf dem Motorrad. Alles bei einem sehr starken Wind mit Sommerhandschuhen und Sommerkleidung. Zusaetlich zur Kaelte habe ich morgens oft ca. 2 kg feinsten Sand im Zelt liegen.
Trotzdem sind die Pisten sehr schoen zu fahren und auch die Highlights des Landes sind dicht gesaeht.

Aktuell bin ich in Windhoek

Dienstag, 14. Juli 2009

ANGOLA - Nette Polizisten, Schlechte Strassen

Die Strassen (Piste) werden einfach nicht besser. Die Strecke im Norden Angolas
ist eher als Trialstrecke fuer leichte Motorraeder zu bezeichnen.
Fuer eine Africa Twin mit 43 Liter Sprit an Bord und ueberladen ist das schwerstarbeit.
Dafuer waren die Cops so freundlich, dass sie mir sogar Kekse gekauft haben.
Ein anderes Mal boten sie mir Unterschlupf in ihrem Kompound,
nachdem ich zunaechst in einem 10 Huetten Dorf gefragt habe ob ich dort mein Zelt
aufbauen kann.
Die auschliesslich dort lebenden Frauen und Kindern habe meine Bitte sofort verstanden.
Die Kinder begannen sofort mit Zweigen den Schmutz um meine Africa Twin herum zu beseitigen. Als dann allerdings die Wortfuehrerin zum mir kam geriet ich etwas in Panik.


Mir war bei eintritt ins Dorf aufgefallen, dass sie aus beiden Nasenloechern blutete. Als sie dann zu mir kam in ihren Nasenschleim mit 2 Fingern in den gekehrten Boden vor mein Motorrad warf, packte mich Panik und Gedanken an Ebola und Aehnliches.
Mit geoeffneten Koffern und schnell uebergeworfenen Brustpanzer trat ich die Flucht an.
Einige Kilometer Spaeter taucht eine kleine Polizeistation auf und ich ersuche um Uebernachrungserlaubnis, die mir promt gewaehrt wird.
Waerend ich mein Zelt aufbaue, wobei mir alle anwesenden helfen, wird im Hof ein kleinkrimineller koerperlich gezuechtigt.
Er muss Liegestuetze, Kniebeugen und aehnliche Dinge machen und kriegt ab und an eins mit einem Stock uebers Hinterteil. Als er anfaengt zu jammer und flehen, wird er in die neben meinem Zelt liegende Zelle gesteckt.

Bemerkenswert an den Angolanischen Polizeistationen war auch noch, dass alle ueber mein sexuelles wohlergehen besorgt waren (es waren inzwischen mehrere Polizeistationen geworden). Keiner bot mir einen Stuhl, zu Essen oder zu trinken an. Aber da ich allein war muesste ich einfach eine Mujer fuer die Nacht in meinem Zelt haben. Mit meinem Pidgin-Portugiesisch
konnte ich parlieren mit "estoy casado", was allerding bei allen Umstehenden, Maennlein wie Weiblein zu erheblichem Groehlen fuehrte.

Freitag, 3. Juli 2009

Heart of Darkness

Hier in Matadi liess sich Joseph Conrad fuer Heart of Darkness inspirieren.
Die letzten Tage habe ich in Kinshasa zugebracht und dort auch den 49. Jahrestag
der Unabhaengigkeit von den Belgiern mit gefeiert.
Die vielen T2 sind ein herrlicher Anblick. Wegen Hyperinflation zaehlt hier nur der Dollar.
Als naechstes Land steht nun Angola zur Durchquerung an.

Sonntag, 28. Juni 2009

Libreville bis Brazzaville - ueber den Aequator

Vor einer Woche bin ich in Libreville losgefahren.
Der altgediente Praesident Bongo hatte am Donnerstag seine letzte Ruhestaette gefunden.
Die Lage war zum Glueck ruhig.
Die Strecke fuehrte durch den letzten wohl noch vorhandenen Regenwald in diesr Region.